Das war Night of Champions

Die WWE Großveranstaltung „Night of Champions“ ist vorbei und es ist an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen.

Kane ist zurück. Kane! Der richtige Kane!!

Das als erste freudige Erkenntnis: Kane in seiner sehnsüchtig vermissten Rolle als Big Red Machine ist wieder zurück und steuert einer Fehde gegen World Heavyweight Champion Seth Rollins entgegen.
So unglaubwürdig dieser plötzliche Rückfall in die alte Rolle auch ist – den Fans hat’s sicher gefallen. Glen Jacobs als Corporate Kane und Authority Yes Man war einfach nur ein Ärgernis. Da man aber einen verdienten Recken wie Kane nicht einfach in ein Bunnykostüm stecken und als Anführer eines exotix trains antanzen lassen kann, blieb es halt bei dem Dämon mit der Maske.

Jetzt könnte man fragen: Ist das Gimmick des Devils favourite Demon nicht schon etwas über der Zeit?

Absolut!

Ist dieser Rollenwechsel aber immer noch besser als die Storyline um den big red asskissser, corporate Kane?

Auf jeden Fall!

Bitte WWE, versaut es nicht. Kane verdient vielleicht keinen letzten Titelrun, aber der Angle sollte dazu genutzt werden, ihn würdevoll zu verabschieden.

Seth Rollins bleibt der WWE Champion

Ganz sicher war ich mir nicht, aber letztlich konnte es nur auf dieses Ergebnis hinauslaufen. Was hätte man auch mit Sting als WWE Champion anfangen sollen? Der Titel wäre mit seiner aktuellen Verletzung ohnehin für vakant erklärt worden. Die einzigen Wrestler derzeit, die ihm glaubwürdig den Gürtel abnehmen könnten, sind Brock Lesnar und John Cena. Zum letzteren kommen wir jetzt.

Der US Title wandert wieder zu John Cena

Auch wenn der wichtigste Gürtel weiterhin um die Hüfte von Seth Rollins geschnürt wird, NoC war eine Veranstaltung der Titelwechsel.
John Cena erhält den US Title wieder zurück, den er erst bei Summerslam hatte abgeben müssen. Man wird sehen, ob es bei diesem Gürtel bleibt oder sich der Cenation Anführer auf die Jagd nach dem ganz großen Gold begibt.
Wie man allenthalben hört und liest, war das Match Rollins/Cena der beste Kampf des Abends.

Nikki Bella entthront – Charlotte neue Women Championess

Erst mit dem Wechsel des Frauentitels zu Charlotte kann DivasRevolution glaubhaft starten. Ansonsten interessiert mich das wenig.

Kevin Owens nimmt Ryback den IC Titel ab

Erhält das NXT Dickerchen doch noch seine Chance auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Vom Können her müsste Kevin Owens um den wichtigsten Gürtel kämpfen, aber die Intercontinental Championship ist doch schon ein Anfang. Wenn ich ehrlich bin, bei Ryback war dieser Titel auch nicht gut aufgehoben.

The Cosmic Ascension

Vince findet doch noch eine Verwendung für das erfolglose Tag Team The Ascension. Zusammen mit dem ebenso etwas verloren wirkenden Cody Rhodes, äh Stardust dürfen sie ein skuriles 3 Mann Tag Team bilden, was auch gar nicht mal so schlecht funktioniert.

The New Day nervt – aber sehr unterhaltsam

Für einen Wechsel des Tag Team Titels war es noch zu früh. In der Fehde der Dudley Boyz gegen The New Day steckt noch so viel Potential, das man ausreizen kann … das reicht noch für 3 Großveranstaltungen.

Chris Jericho entpuppt sich als mystery Partner des halben Shield

Y2J ist zurück. Er hätte sogar nur am Ring stehen zu brauchen, um den Jubel des Publikums aufzusaugen. Leider war es auch the Lionheart, der durch Pinfall die Niederlage seines Teams besiegelte. Bin tatsächlich gespannt, wie es da weitergeht.
Noch etwas: auch mit Jericho hat sich gezeigt, dass der Shield ohne Rollins nicht komplett ist, sondern nur ein Pappshield. Reigns und Ambrose kommen in dieser Shield-light-Variante eher wie zwei WG-Bewohner rüber, die nach einem neuen Mitbewohner suchen.

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