Steve Austins Anfänge im Wrestling

Hier habe ich mal ein Uralt-Video ausgegraben, dass den späteren WWE Superstar Stone Cold Steve Austin 1989 zeigt.

Er tritt bei diesem Kampf in einem Tag Team mit Percy Pringle III (genau hinschauen, niemand anderes als Paul Bearer – der langjährige Manager des Undertaker) auf Chris von Erich und Chris Adams an.
Während William A. Mody a.k.a. Percy Pringle a.k.a. Paul Bearer ein Jahr darauf direkt von der WWF als Manager verpflichtet wurde, gelangte Steve Austin erst über Umwege zur WWF. Chris Adams war einer der wenigen Stars in WCCW, der nicht zum von-Erich-Clan gehörte. Chris von Erich, sein Partner in diesem Kampf, war der kleinste der von Erichs und als Wrestler eigentlich eine Fehlbesetzung. Wobei, Fehlbesetzung klingt zu hart – im Vergleich zu seinen Brüdern war er relativ klein, schwächlich und nicht mit dem Charisma eines Kerry, Kevin oder David von Erich gesegnet.

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https://www.youtube.com/watch?v=INZhfmYywM4

Die Aufnahme dieses Kampfes stammt von 1989, zu einem Zeitpunkt also, als World Class Champiosnhip Wrestling deutlich im Niedergang begriffen war. WCCW war DIE texanische Wrestling-Promotion, in der nicht nur Stunning Steve Austin (von „Stone Cold“ war da noch keine Spur zu sehen) sein Handwerk erlernte. Leider ist der Promoter durch verschiedene tragische Ereignisse (nicht nur die von-Erichs betreffend) und – man muss es so sagen – Fehlentscheidungen nicht in der Lage gewesen, das in der ersten Hälfte der 80er mega erfolgreiche Geschäft aufrecht zu erhalten. Ich glaube, so um 1991 wurde die Promotion dann aufgelöst.

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https://www.youtube.com/watch?v=Qt5j7QLd2S4

Hier haben wir eine sehr interessante Auseinandersetzung, die fast schon Star Wars’sche Ausprägung hat. Schüler (Steve Austin) gegen Meister (Chris Adams), wobei der böse Schüler den Lehrmeister hintergeht und ihm real die Ehefrau ausspannt. Besagter „Gentleman“ Chris Adams war ein wichtiger Bestandteil von WCCW, nicht nur für deren Erfolg sondern auch  als Symptom für ihren Niedergang. Alkohol und Drogen führten in die berufliche Sackgasse, aber vorher fand er noch Zeit, den späteren WWE Superstar zu trainieren und ein kleines Fehdenprogramm mit ihm zu absolvieren. Austin lässt aber in späteren Interviews und Veröffentlichungen kein gutes Haar am britischen Judoka.

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