Warum WCW manchmal scheiße war – Teil 1

Mitten in den 1990ern sendete WCW diese Art Trash-Wrestling-Programm, mit dem TNA heute für Aufsehen sorgt. Nun sind sich die Wrestling-Fans bei TNA und dem irren Hardy-Angle („Final Deletion“) nicht ganz einig, ob das einfach nur großer Bockmist ist oder ganz große Kunst.
Bei WCW’s Dungeon of Doom brauche ich hingegen  … 1 Millisekunde Bedenkzeit: das war großer Bullshit.
Hulk Hogan chargiert hier als wäre es 1985 und Big Show (damals nur „The Giant“) kommt als so eine Mischung aus Big Foot und vergessenem Steinzeitmenschen daher. Sowas hat man früher in schlechten Indiana Jones Kopien vielfach eingesetzt. In dieser absolut hirnerweichenden Storyline (gepaart mit grottenschlechter Schauspielerei) hätte selbst einem Egomanen wie dem Hulkster die Erkenntnis kommen müssen, dass zu schlecht einfach viel zu schlecht ist.

Wenn ihr wirklich Eier habt und keine Angst vor einer Gehirnschmelze, dann schaut euch noch die anderen Videos zu diesem Event an. Ein Segment ist schlimmer als das andere. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Es gleicht einem Wunder, dass Ted Turners Spielzeug nicht schon 1995 pleite gegangen ist sondern erst 6 Jahre später. Und noch wunderlicher ist es, dass WWF zur gleichen Zeit keine Vorteile aus der Schwäche des großen Konkurrenten ziehen konnte.

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