WWE No Mercy 2016 Ergebnisse

Bei der neuen WWE Strategie mit fast an jedem 2. Wochenende einen PPV kommt man mit der Auswertung kaum noch hinterher.

Aber für die Großveranstaltung No Mercy 2016 versuchen wir es mal 🙂

Die Ergebnisse von No Mercy 2016

American Alpha und The Hype Bros vs The Vaudevillains und The Ascension

Jason Jordan holt mit einem Pin über Aiden English nach der Grand Amplitude den Sieg für seine Gruppierung. Mit 9 Minuten für 8 Wrestler im Ring kann eigentlich nur Pre-Show Quark herauskommen. Sorry, da kann jeder Wrestler im Schnitt nur eine Minute sein Können (sofern vorhanden) zeigen.

AJ Styles vs John Cena vs Dean Ambrose (Triple Threat Match um World Heavyweight Championship)

 Styles bleibt Champion, nachdem er John Cena gepinnt hat. Die Fehde ist damit noch lange nicht beendet, weil es kein klarer Sieg war und durch eine lasche Referee Entscheidung eine typische Dusty Finish Situation geschaffen wurde. Mit 21 Minuten Matchzeit wurde den Akteuren ausreichend Zeit gegeben, das Publikum zu unterhalten. Etwas verwirrend war der Umstand, dass es gleich das erste Match der Main Show war.

Nikki Bella vs Carmella

Ging um nichts, hat niemanden soweit interessiert. Abhaken.

Heath Slater und Rhyno vs The Usos (Tag Team Championship von SmackDown)

Rhyno macht mit einem Spear gegen einen der Ouzos alles klar und das ungleiche Duo bleibt somit im Besitz der Tag Team Championship Gürtel. Alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht, obwohl ich Slater und Rhyno lieber als fiese Heels sehen möchte.

Baron Corbin vs Jack Swagger

Ich halte von beiden Wrestlern in ihren derzeitigen Rollen bzw. Storylines nichts (was nicht an ihnen liegen muss), von daher nehme ich den Sieg des schlaksigen Freiherrn nach einer unfairen Aktion einfach mal zur Kenntnis.

The Miz vs Dolph Ziggler (Title vs Career)

Lange kein Title vs Career Match mehr gehabt und hier standen eigentlich alle Zeichen dafür, dass Ziggler Abschied vom WWE Ring nimmt. Pustekuchen. Wir haben einen neuen Intercontinental Champion. Die Reaktivierung der Spirit Squad (fragt nicht …) hätte ich jetzt nicht gebraucht und hoffentlich verschwinden diese grün angezogenen Hampelmänner auch bald wieder in der Versenkung.

Naomi vs Alexa Bliss

Eigentlich sollte dies ein Titelkampf um die Women Championship von SD sein, aber durch die kurzfristige Verletzung von Titelträgerin Becky Lynch kam alles anders. Die Nummer 1 Herausforderin Alexa Bliss musste sich mit Naomi einer Überraschungsgegnerin stellen, was an sich erstmal okay ist. Weniger in Ordnung ist es, wenn Naomi den Sieg erringt und die Herausforderin auf den Titel dadurch schwach dargestellt wird. Alexa Bliss schadet diese Niederlage mehr, als Naomi der Sieg hilft. Es sei denn, Lynchs Verletzung ist schwerer als befürchtet, was zur Aberkennung des Titels führen könnte. Dann werden die Karten neu gemischt und Naomi hätte sich mit diesem Sieg schon einmal in Stellung gebracht.

Bray Wyatt vs Randy Orton

Dieses Match als Main Event? Da hätte ich ja einiges zu zu sagen, aber ich mach es kurz. Der Affenzirkus, den Wyatt und Orton in den letzten Wochen abziehen (nennen wir es mal Storyline) ist nur noch zum Kopfschütteln. Immerhin trägt Wyatt hier den Sieg davon und bessert seine PPV Statistik etwas aus. Auch freut es mich, dass Luke Harper wieder rückgekehrt ist, wobei WWE sich unbedingt etwas kreatives einfallen lassen sollte – die Wyatt Family in dieser Form hat die Ausstrahlung einer losen Patchwork WG.

Was bleibt am Ende?

No Mercy war wieder einer dieser PPVs, die nicht komplett enttäuschen aber auch nicht auf ganzer Linie überzeugen. Irgendwie sowas wie ein Cliffhanger zu Hell in a Cell. Na klar macht es sich gut, wenn die Veranstaltung mit einem Kracher beginnt, so wie es mit dem Triple Threat Match zwischen Cena, Ambrose und Styles der Fall war, aber wenn man dann nichts mehr hat, um im Main Event (und ja, der Main Event ist das letzte Match des Abends!) noch einen draufzusetzen – dann ist der gute Eindruck eben dahin. Und Wyatt gegen Orton war nun nicht etwas, was in den Main Event gehört.

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