Ups and Downs bei Monday Night Raw vom 22.12.2014

Die Weihnachtsausgabe der WWE Show Monday Night Raw sollte für das WWE Universum und die restlichen Zuschauer jede Menge Geschenke parat haben. Wir werfen mal einen Blick drauf, ob nun großartige Überraschungen oder doch eher die Rute im Sack des Weihnachtsmannes war.

Zuviel Leerlauf in der Show

Wenn man eine Show auf über 3 Stunden aufbläst, ergeben sich automatisch Lücken. Aber anstatt Mut zur Lücke zu beweisen, werden diese sehr notdürftig gestopft. Wie langatmig war denn bitteschön die erste Promo mit Hulk Hogan als verkappten Weihnachtsmann und temporären General Manager der Sendung? Wozu brauchten wir ein 20 Sekunen Match zwischen Adam Rose und R-Truth, um festzustellen, dass Rose eine Lemon ist?

Roman Reigns muss sich verbessern

Wenn Roman Reigns wirklich das neue Gesicht der WWE werden soll, muss er sich gehörig verbessern. Auch wenn man aus Big Show schwerlich ein technisch gutes Match herauskitzeln kann, zeigte das Aufeinandertreffen der Beiden, wo bei Reigns die Schwachpunkte liegen. Erstens muss er sich von diesem Einmarsch durch das Publikum lösen. Das ist ein Überbleibsel aus der Shield-Ära, die ihn eher am Weiterkommen hindert. Das betrifft auch sein Outfit.
Seine Matches sind vorhersehbar und bieten ausser den bekannten Powermoves wie Superman Punch oder Samoa Drop nicht viel überraschendes.

John Cena ist und bleibt der Supermann

Wie soll man Seth Rollins als Top Heel aufbauen, wenn sein Gegner im Auftaktmatch als dermaßen unbesiegbarer Supermann dargestellt wird, wie es bei John Cena der Fall ist?
Mit dem Match an sich konnte man ja durchaus zufrieden sein. Bis zu den letzten Minuten war die Auseinandersetzung zwischen den Beiden ja auch recht ansehnlich (was wohl eher Rollins Verdienst war) und ausgeglichen. Dann aber kam es wieder zur Cena-Show. Doppelter Attitude Adjustment gegen die J&J Security, gefolgt von einem AA gegen Rollins. Was lernen wir daraus? Seth Rollins ist nicht einmal in dreifacher Überlegenheit in einem stinknormalen House Show Match in der Lage, seinen Kontrahenten zu besiegen.

Gibt es Ryback Matches mit über 5 Minuten?

Die menschgewordene Fleischmütze Ryback ist für mich einer der überbewertetsten Wrestler, die je einen Ring von innen gesehen haben. Würde es die WCW noch geben, wäre er dort ein Superstar ala Goldberg. Nur mit dem Unterschied, dass Goldberg zumindest so etwas wie Ausstrahlung hatte.
Spinbuster, Meathook Clothesline, Shellshock und „Feed me more“ in das Publikum gebrüllt. Da ist man sogar unter 5 Minuten durch.

Und nun sehen wir mal, was es an positiven Punkten in dieser RAW Ausgabe gab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.