Ups and Downs bei Monday Night Raw vom 12.1.2015

Die erste WWE Monday Night RAW Ausgabe nach dieser grandios schlechten Show vom 5.1.2015.

Dieses Mal lief bis auf Ausnahmen alles etwas besser. Aber nur etwas.

Wir fangen natürlich wieder mit den negativen „Höhepunkten“ der Show an:

Erick Rowan, Ryback und Dolph Ziggler immer noch nicht zurück

So übereilig die Authority in Form von Triple H und Stephanie McMahon die 3 Topstars auch gefeuert haben, so schell tat es ihnen offensichtlich leid. Da sie John Cena dafür verantwortlich machen, dass Ziggler, Ryback und Rowan ihren Arbeitsplatz verloren haben, wollten sie ihm die Chance geben, das wieder gut zu machen. Besiegt er Seth Rollins in einem Lumberjack Match, dürfen die 3 wieder bei der WWE arbeiten.

Obwohl sich jeder denken kann, dass die „Entlassung“ der 3 Superstars nicht ernstgemeint ist, dauert die Zwangspause noch etwas an. Der Anführer Cenation unterlag seinem Gegner Seth Rollins, auch wenn der nicht clean gewinnen durfte.

Also eine weitere Woche, in der das Momentum von Ziggler, Ryback und Rowan gebremst wird.

Cesaro und Tyson Kidd werden für The New Day verheizt

Es ist allen klar, dass das Tag Team Cesaro & Tyson Kidd nur eine Schicksalsgemeinschaft aus der Not heraus ist, statt eines wohlüberlegt zusammengestellten Stables. Nichtsdestotrotz harmonieren die beiden Athleten hervorragend miteinander; was aber bei den technischen Fähigkeiten dieser Beiden auch nicht verwundern sollte.
Jetzt hat man ihnen vor einer Woche mit dem abgestandenen, schalen The New Day ein Fehdenopfer gesucht und gefunden, lässt aber Tyson Kidd ganz sauber gepinnt werden. Ja liebe WWE, so beginnt eine große Fehde -,-
Was dieser Sieg nun dem Neuen Tag bringen soll … ich weiss es nicht. Dieses mir unverständliche Gimmick verharrt irgendwo zwischen Pausenfüller und verkrampftem Zuviel-Wollen. Ein Sieg für Cesaro und Kidd hätte ihren Anwärterstatus auf ein ernstzunehmendes Tag Team zementiert und beide Wrestler in die Midcard geschoben. Derzeit spielt sich das alles nur in der Sub-Undercard ab.

Roman Reigns kommt nicht vom Fleck

Wenn Reigns the next big thing für die WWE werden soll, müssen die Verantwortlichen noch einiges am Package verbessern. Mal ganz abgesehen von seinen Fähigkeiten im Ring und am Mikro, muss an seinem Matchprogramm gearbeitet werden. Wozu arbeitet sich Reigns an Big Show ab? Wird sich daraus ein von allen lang erwartetes Klassikermatch beim Royal Rumble oder Wrestlemania ergeben? Wohl eher nicht.
Big Show sieht so langsam dem Ende seiner Im-Ring Karriere entgegen. Wer ihn besiegt, besiegt einen Elefanten der zwar schon tot ist, aber noch etwas Zeit zum Umfallen braucht. Reigns bringt diese Fehde nicht weiter. Er kann nicht lernen und muss nicht viel investieren, um gegen Big Show gut auszusehen.

Aber wie (fast) immer gilt: kein Schatten ohne etwas Licht

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