The Shield is back – und nun?

So sehr man auch vielen WWE Fans eine Freude gemacht hat, als man eines der beliebtesten Stables der letzten Jahre (nein, nicht The New Day) zurückbrachte – die Frage bleibt:

Und nun?

Ob das nun eine einmalige Sache bleibt oder die Wiedervereinigung von längerer Zeitdauer sein sollte, für mich drängt sich hier der Gedanke auf: Bringt man den Shield nicht vor allem deshalb zurück, weil es keiner der beteiligten Performer als Singlewrestler schafft?

Von den 3 „Brüdern“ war noch am ehesten Dean Ambrose als Solokämpfer erfolgreich, aber sein Run wurde wie der seiner Kollegen abgewürgt; Rollins musste den Chickenshit Heel Champion geben (was mich bis heute aufregt) und Roman Reigns … naja, wir haben es Tag für Tag miterlebt. Es ist ein ewiger Kampf mit den Promoskripten und dem Publikum.

Mir ist schon klar, dass WWE im Notfall auf altbewährte Rezepte zurückgreift, aber nun hat man soviel Zeit in die Solokarrieren der Shield-Wrestler gesteckt, ich weiß nicht, warum man das jetzt alles wegwirft. DIe Storyline um dieses Stable ist ja mehr oder weniger auch auserzählt (deshalb hat man es ja auch getrennt).
Wenn die ganze Sache erfolgversprechend werden soll, braucht man um Gottes Willen schnell andere Gegner als The Miz und seine blasse Tourage. Braun Strowman ist da schon ein guter Anfang, aber letztlich auch nicht mehr mit dem Standing von vor dem Brock Lesnar Match.
Was ich meine ist: so viele Tag Teams oder gar Stables im WWE Kader gibt es gar nicht, um den Shield kontinuierlich mit glaubwürdigen Gegnern zu versorgen. Schon aus diesem Grund denke ich, dass WWE das rausquetscht, was möglich ist und dann einen Weg findet, um alle 3 Athleten wieder getrennte Wege gehen zu lassen.

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