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Nein, ich brauche keine DX Reunion in 2018

Geld stinkt nicht.

Das ist Vince McMahons Mantra, seitdem er WWE von seinem Vater übernommen hat. Also ist es auch nur folgerichtig, dass er aus den Stars von einst solange Dollarscheine herauspresst, wie die sich noch einigermaßen im Ring bewegen können. Dass deren große Zeit schon 20 Jahre zurückliegt, interessiert dabei kaum. Deshalb haben wir bei WWE Super ShowDown 2018 auch Undertaker vs. Triple H bekommen, sehen jetzt die Wiedervereinigung der Degeneration X bei RAW und werden nach einigen Tag Team Zwischenspielen auch noch einmal Shawn Michaels vs. Undertaker zu sehen bekommen.
In diesem Moment, als Undertaker, Triple H, Kane und Shawn Michaels zusammen im Ring standen, da hätte eine Geburtstagstorte aller zusammen über 200 Kerzen tragen müssen.
Eindeutig zuviele, wenn ihr mich fragt.

Das ist der Kontext, unter dem sich auch die plötzliche DX Reunion einordnen lässt. Die Stars von 1998 in einer Storyline 2018, die keinen interessiert (außer den zahlungswilligen Arabern), die dröge daherkommt und die mit dem aktuellen Geschehen soviel zu tun hat, wie eine Milchkuh mit der Raumfahrt. Are you ready? No!

Die Beteiligten sind aber selbst schuld.
Triple H hat sich die falschen Entscheidungen seines Mentors und Vorbild Ric Flairs als Orientierungshilfe genommen. Der Rückzug des Nature Boys vom aktiven Wrestling kam gut 10 Jahre zu spät und Triple H bewegt sich genau in diese Richtung.
Shawn Michaels Rücktritt kam genau richtig, der Ruhestand schien ihm zu bekommen und sein konsequente Nein zu den Forderungen nach einem letzten Kampf war anerkennenswert. Doch mit dieser Reputation ist es jetzt nicht mehr weit her.
Kane ist da nur noch deshalb beteiligt, weil es seine letzte Chance ist, noch einmal relevant zu sein, bevor die Aufnahme in die WWE Hall of Fame ansteht.
Undertaker ist mit die tragischste Figur in diesem Spiel. Er hätte als wahre Legende abtreten können. Mit 20 (!) Wrestlemania Siegen. Doch leider hat er sich überreden lassen, diese Serie für die Ewigkeit wegzuwerfen, um einen Part-Timer wie Brock Lesnar zu pushen, dem Wrestling nichts und Geld alles ist. Dann auf einmal sieht es nach einem Karriereende aus, weil ihn der unvermeidliche Roman Reigns besiegen darf und sich damit brüstet: I retired the Undertaker. Nur komisch, dass der nicht allzu lange danach wieder im Ring steht. Alles nur noch unglaubwürdig und bedauerlich. Ein „I quit Match“ und dann schön per Legendenvertrag von Autogrammstunde zu Autogrammstunde reisen – das wäre es doch gewesen?

Jedenfalls müssen wir jetzt bei RAW wieder die schalen Witze eines krampfhaft pubertären Stables ertragen. Inklusive Glow Sticks, T-Shirts und „Suck it“ Catchphrases. Wichtigen Akteuren werden wertvolle Minuten am Mikro und im Ring geklaut, weil es die alten Herren noch einmal wissen wollen.

Und das alles, weil ein paar Scheichs in Saudi Arabien 20 Jahre zu spät gekommen sind.

WWE zum Kopfschütteln und Fremdschämen

Ja, man schüttelt mit dem Kopf und schämt sich ganz doll fremd für das, was WWE einem (und das gar nicht mal so selten) an Storylines und Angles anbietet. Trauriger Höhepunkt war das „Aufeinandertreffen“ von Braun Strowman, Brock Lesnar und Kane in der RAW Ausgabe vom 8.1.2018.

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Mit Kane gegen den Shield geht’s ab

Ich war ja sehr skeptisch, als sich Seth Rollins, Dean Ambrose und Roman Reigns zur Shield Reunion zusammenfanden. Meiner Meinung nach ist es für alle Beteiligten in ihrer Entwicklung eher ein Schritt zurück, aber hey – the fans have spoken!

Die Fehde gegen … Miz und seine Miztourage (äh, ja – der Midcard Miz) hat mich auch eher überrascht, denn begeistert, aber seitdem sie Braun Strowman, Sheamus & Cesaro und jetzt auch noch KANE hinzugefügt haben, habe ich das Gefühl -> jetzt geht dann doch die Post ab.

Vielleicht lenkt das etwas von den Publikumsreaktionen gegen Roman Reigns ab.
Mal sehen, was sich bei TLC so ergibt und wie sich das weiter entwickelt, denn allgemein wird dieser Reunion ja keine lange Lebensdauer beschieden.

Fail der Woche: Die Randy Orton – Bray Wyatt Fehde

Diese Fehde kann man mittlerweile getrost als episch betrachten. Episch gescheitert.
Das ist so traurig: Orton und Wyatt sind gestandene Persönlichkeiten im WWE Kader und verdienen etwas Besseres. Und trotzdem lässt man sie ein Fehdenprogramm abspulen, was nicht nur die Wrestler als solche beleidigt, sondern vor allem den Fan und Zuschauer.
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Undertaker begräbt Bray Wyatts Karriere

Wenn wir Bray Wyatt und seine Familie bald bei NXT, ROH oder auch TNA sehen sollten, würde mich das nicht wundern. In WWE bekommt er ja doch kein Bein auf den Boden.

Das sollte jedem Zuschauer nach der Großveranstaltung Survivor Series und der Auseinandersetzung mit dem Undertaker und Kane klargeworden sein.

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Ups and Downs bei Monday Night Raw vom 16.02.2015

Heute mit der Ausstrahlung von RAW auf Tele5 (dem wahrscheinlich besten TV-Sender der Welt) ist es dann auch Zeit, die RAW-Ausgabe kritisch zu betrachten.

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Diese Wrestler sollte die WWE in 2015 loswerden

Es gibt viele Arten von Wrestlern in einer Promotion. Die altgedienten Schlachtrösser, die untengehaltenen Talente, die Unverzichtbaren und die Überbewerteten.
In jeder Kategorie gibt es aber einige Athleten, auf die man ruhig verzichten sollte. Entweder, weil die Karriere derzeit feststeckt oder eigentlich schon vorüber ist, was aber nichts mit dem Wrestler an sich zu tun hat. Vielen wünsche ich einen Abschied in Ehren.
Ich sage euch hier, wer das meiner Meinung nach in der WWE ist.

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Ups and Downs bei Monday Night Raw vom 19.1.2015

Hier folgt wieder meine kleine Betrachtung zu den Höhe- und Tiefpunkten der letzten RAW Ausgabe (19.01.2015).
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